10.02.05 um 22:55 Uhr in Kategorie Virus
Trojaner versucht, Microsofts Spyware-Schutz zu deaktivieren Laut Sophos treibt ein neuer Trojaner sein Unwesen im Netz, der explizit versucht, Microsofts Anti Spyware Tool, das sich noch in der Beta-Phase befindet, auszuschalten. Aufgabe dieses Programms wäre, den Anwender vor Spionageprogrammen, die das Surf-Verhalten der User analysieren, und dementsprechende Pop-ups anzeigen, auszuschalten. Ob diese Funktion auch tatsächlich erfüllt wird, ist noch nicht ausreichend untersucht worden. Da bis jetzt nur wenige Exemplare dieses Trojaners,genannt BankAsh-A, gesichtet wurden, konnte man noch nicht feststellen, ob er auch tatsächlich in der Lage wäre, Microsofts Tool außer Gefecht zu setzen. ![]() Trotzallem sollte man die Wirkung des Schädlings nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn zusätzlich wird bei einem Besuch der Internetseiten der Banken Barclays, Cahoot, Halifax, HSBC, Lloyds TSB, Nationwide, NatWest und Smile dem User eine gefälschte Internetsite angezeigt, oder die Tastatureingabe wird aufgezeichnet, um so an Benutzernamen und Passwörter zu gelangen. Darüberhinaus können auf dem Computer gespeicherte Passwörter, wie beispielsweise von E-Mail Programmen oder geschützen Internet Seiten ausgelesen werden. Die gesammelten Informationen sendet der Trojaner dann an einen FTP-Server. Außerdem lädt er weitere Programme aus dem Internet, und installiert sie dann auf dem Computer. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um Backdoors und Spam-Proxies. Beschreibung des Schädlings von Sophos Autor: Thomas | Quelle: heise security news
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