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Fachkräftemangel in der IT-Branche

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17.07.06 um 13:54 Uhr in Kategorie Webweites
Fachkräftemangel in der IT-Branche
Nach Angaben des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) gibt es schon jetzt zu wenige Informatiker, Ingenieure und Naturwissenschaftler.

Grund dafür sehen sie in der falsche Zuwanderungspolitik der Bundesregierung sowie sinkende Anfängerzahlen in den technischen Studiengängen.
Laut neuem Zuwanderungsgesetz dürfen ausländische Spezialisten maximal 5 Jahre in Deutschland arbeiten, es sei denn sie verdienen mehr als 85.000€ pro Jahr.

"Ein bleibendes Aufenthaltsrecht an einen Mindestverdienst in dieser Höhe zu koppeln, ist in der Praxis eine Vorschrift zur Verhinderung von Zuwanderung", so Bitkom-Präsident Willi Berchtold.

Autor: Lordfrost | Quelle: golem.de
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 Kommentar(e)

Tribal am 21.07.2006 um 21:58 Uhr
ich habe mir vorgenommen den mcse in einem jahr zu schaffen !! das hat lernen und testen und praxis alles mit drin .. denke des sollte ich schaffen ..

Mirko am 21.07.2006 um 21:11 Uhr
immer diese Arbeitsplatzfrageob gut oder nicht gut.
Ist wie Intel gegen AMD oder sonstige bullenscheisse.
Gut ich bin nicht unbedingt der Perfekteste und auch nicht beste in meiner Ausbildung gewesen aber sonst bin ich überzeugt von mir das ich guter Durchschnitt bin was meinen Berufszweig(ITSE) angeht. doch bei weit über 250Bewerbungen(wohl gemerkt mit sehr guten Referenzen) denke ich hätte ich wenigstens "1" Bewerbungsgespräch verdient gehabt oder?
Also die Leute suchen keine Fachkräfte sondern die Eierlegendewollmilchsau.
Wo man noch etwas chancen bei guter Quallifikation hat ist wohl in der Programmierung daher schieb ich das mal etwas von meiner Aussage weg.

dann 50-60 Std Wochefind ich nicht wirklich viel wenn man sein Beruf gern macht und die Leidenschaft auch im Blut hat. Ich persönlich hab meist sogar mehr wie 10-12 Std bei meinem letzten Arbeitgeber/an dessen Systemen verbracht.

So und zu den Zertifikaten:
früher konnte man einiges bis vieles auswendig lernen aber wer nen MCSE in der Tasche hat muss auch was von seinem Fach verstehen. das funzt nicht einfach über mal eben was lesen und fertig.
Eine einzelne MCP ok, geht bei einem schnell bei anderen etwas langsamer aber gleich alle 7 Prüfungen ne das kann mir keiner weis machen.


Mirko

Tribal am 21.07.2006 um 19:19 Uhr
ähnlich ist es auch hier.. meine bazhlung wird noch gut ,, im mom verdiene ich nicht wirklich super gut aber es reicht...

ich arbeite auch lockere 50std/ woche und finde es bis jetzt nicht wirklich schlimm

Rhoenschaf am 21.07.2006 um 16:21 Uhr
[QUOTE=LF-X]
Ich kenne keinen, der im IT-Bereich erfolgreich ist, Verantwortung übernehmen darf und sich stumpf an 40h/Woche hält und dann den Stift fallen lässt.

Fachkräftemangel ergibt sich meiner meinung nach nicht nur aus dem fehlenden Wissen, sondern vielmehr auch an der Motivation. Der eigene Job muss um erfolgreich zu sein ein wichtiger Teil im Leben sein.[/QUOTE]

sehe ich ähnlich, bei uns wird sauviel gearbeitet und man verdient gut allerdings nehmen komischerweise vorallem die jungen Informatiker Abstand wenn sie hören das bei uns 50-60 Stunden (am WE wird NIE gearbeitet) normal sind und auch nicht abgefeiert werden können.
Die älteren Bewerber/Mitarbeiter freuen sich über einen überdurchschnittlich bezahlten, unbefristeten und vorallem sicheren Job.
Ich habe den Eindruck das es in D jede Menge freie Arbeitsplätze geben muss wo man 100.000€ im Jahr verdient, 35 Stunden arbeitet, keine Verantwortung für sein tuen übernehmen muss und 30 Tage Urlaub im Jahr hat.......ich bin anscheinend zu doof um mir sowas zu suchen oder habe schlicht den falschen Beruf (Maschinenbauer).

LF-X am 21.07.2006 um 16:12 Uhr
Ich kann den Fachkräftemangel durchaus nachvollziehen.

Allerdings sind die von Rhoenschaf angesprochenen Inder fachlich auch nicht sonderlich besser. Gute Offshoring Partner finden ist nicht so einfach wie das immer dargestellt wird. Preislich bewegt sich ein Senior Developer aus Indien auch nicht unter einem Fachinformatiker Anwendungsentwicklung nach der Ausbildung in DE - Teilweise ist der Inder sogar teurer, aber nicht besser.
Aber gute Fachinformatiker oder Informatiker mit Studium finden ist sau schwer.

Das angesprochene Problem, dass sich viele die mal CS gespielt hat gleich als Obergott der IT-Branche ansehen halte ich für durchaus wahr. Interesse besteht dann nicht daran Lösungen zu finden und Umzusetzten, sondern höchstens eine Faszination für die Möglichkeiten, die im IT-Bereich gegeben sind.
Dass das aber harte Arbeit ist schreckt dann viele ab. Spaß an der härte eines Jobs scheint ein leider verschwindendes Phänomen zu sein.

Ich kenne keinen, der im IT-Bereich erfolgreich ist, Verantwortung übernehmen darf und sich stumpf an 40h/Woche hält und dann den Stift fallen lässt.

Fachkräftemangel ergibt sich meiner meinung nach nicht nur aus dem fehlenden Wissen, sondern vielmehr auch an der Motivation. Der eigene Job muss um erfolgreich zu sein ein wichtiger Teil im Leben sein.

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