Einst war Asrock als der günstigere Hersteller hinter der Marke ASUS bekannt. Doch vor geraumer Zeit hat sich der Hersteller dazu entschieden, sich von ASUS zu lösen und sein Image aufzuwerten. Mit vielen High-End Mainboards tritt der taiwanesische Hersteller nun der Konkurrenz gegenüber. Darunter befindet sich auch das Asrock Fatality 990FX Professional, das seinen Namen dem bekannten Profi-Gamer verdankt. Eben auf die Zielgruppe des Gamers hat es Asrock in diesem Falle abgesehen und setzt das Board als Gegenstück zu Asus Crosshair V an. Optisch hat es gerade in der Farbgebung eine starke Gemeinsamkeit mit der Crosshair V. Das Design des gesamten Mainboards erinnert stark an die Konkurrenz und macht daher einen netten, jedoch schon bekannten Gesamteindruck. Die wuchtigen Kühlkörper auf den Spannungswandlern und der North- sowie Southbridge sind teilweise mit einer Heatpipe versehen worden. Auf dem ATX Panel finden wir zwei USB 3.0-, fünf USB 2.0-, einen Firewire-, zwei eSATA-, zwei Gigabit LAN- sowie zwei PS/2 Ports vor. Für die akustische Ausgabe steht ein Realtek 7.1 HD Audio Chip inklusive optischen Ausgang und den obligatorischen sechs Klinkenbuchsen bereit. Dem Fatality 990FX Professional stehen vier PCIe 16x Slots zu Verfügung, wobei zwei nur mit 4-facher Geschwindigkeit angesprochen werden können. Des Weiteren wurden auf dem PCB zwei PCIe 1x sowie zwei herkömmliche PCI Slots platziert, um diversen Erweiterungskarten Platz zu bieten. Sechs SATA 6Gb/s bieten eine ausreichende Anschlussquelle für interne Datenträger. Damit auch das Frontpanel am Tower bestückt werden kann, hat Asrock dem High-End Boliden noch zwei (respektive vier) USB 3.0 Ports und einen (respektive 2) USB 2.0 Ports verpasst. Kühlungstechnisch können ein PWM-CPU-, ein PWM- und drei Chassis-Lüfter an das Board angeschlossen werden. FeaturesWie bei dem Vorbild, dem Crosshair V, pflanzte Asrock dem Fatality einen Reset- und Startbutton auf das PCB. Ebenfalls finden wir den Clear-CMOS Button auf dem ATX Panel vor. Die Debug LED gibt Auskünfte über Fehler wie z.B RAM oder CPU, wenn denn welche auftreten. Auch Asrock hat es nicht versäumt in die „neue“ BIOS-Ära mitzuziehen und hat gleich wie Asus auf ein grafisches UEFI BIOS gesetzt, das darüber hinaus auch auf das Fatality-Design abgestimmt wurde. |
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