![]() Vorwort Seit einiger Zeit sind Grafikkarten der neuen Generation von ATI und Nvidia flächendeckend verfügbar. Als erste Veröffentlichung sind von beiden Herstellern die etwas eingeschränkteren Versionen (X800 Pro bei ATI und FX6800 GT bei Nvidia) erhältlich. In mehreren Bereichen gehen beide Chiphersteller getrennte Wege. ATIs neuer Schützling mit dem Codenamen R420 ist "lediglich" eine Weiterentwicklung des gutbekannten R360 (bekannt von der Radeon 9800 Serie), der durch einige Verbesserungen zu ungeahnter Leistungsfähigkeit überredet wurde. Bei Nvidia ging man einen anderen Weg, verabschiedete sich grösstenteils vom Vorgänger NV45 und entwickelte ein vollkommen neues Chipdesign mit einer Menge neuer Features wie z.B. Pixel Shader 3.0. Bei beiden Graffikchipherstellern ist die Erhöhung der Pixelpipelines von vormals 8 auf 16 bei den Topmodellen gleich. Wieder anders läuft es bei den etwas kleineren Modellen. Nvidia lässt der FX6800 GT alle 16 Pipelines, ATI jedoch beschränkt ihre X800 Pro auf 12 Pipelines. Bei unserem Testmuster, das uns von der Firma Sapphire zur Verfügung gestellt wurde, handelt es sich um eine Radeon X800 Pro. Die Karte ist mit einem ATI X800 Pro Grafikprozessor bestückt. Als Speicher stehen der Radeon 256 MB GDDR3 RAM zur Verfügung. Um ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen, wurde die Grafikkarte durch einen umfangreichen Testparcours geschickt. Wie die Ergebnisse dieses "3D-Stress-Tests" aussehen und ob die Karte wirklich ihrem guten Ruf gerecht wird, sollen die folgenden Seiten klären. |
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