Die Testergebnisse bestätigen im Großen und Ganzen das erwartete Bild der "Einsteiger-SSD" von Kingston gegenüber den Powergeräten von Patriot und Crucial. Das hier jeweils verschiedene Kundengruppen bedient werden sollen, zeigt sich sowohl in den Leistungswerten, wie auch im Preis. So kostet die Crucial M225 z.B. mehr als das dreifache der Kingston SSDNow V 40GB. Insgesamt kann die M225 von Crucial einen klaren Sieg nach Punkten für sich beanspruchen. Sie bietet berragende Transferleistungen in allen Anwendungsbereichen und glänzt mit Spitzenzugriffszeiten. Dabei bleibt sie, wie die anderen SSDs im übrigen auch, unhörbar und wird nur handwarm. Daher verleihen wir der Crucial M225 den begehrten Editors Choice Award. ![]() Crucial M225 Überraschen konnte uns die 40GB SSDNow V Serie von Kingston. Ausgestattet mit einem aktuellen Intel Controller bietet sie ein hervoragendes Preis-/ Leistungsverhältnis. Bei ihr merkt man die konsequenten Optimierung als Betriebssystemlaufwerk, bei denen in der Regel mehr Dateien gelesen als geschrieben werden. Mit einem Preis von unter 100€ für das Desktop Upgrade Kit ermöglicht sie dem neugierigen PC Nutzer einen günstigen Einstieg in die Welt der Solid State Disks. Dafür gibt es von uns den Best Price Award. ![]() Kingston SSDnow V 40GB Leistung der SSDs im Vergleich zur HDD Sieht man die reine Leistungsseite gibt es auf der Seite der Solid State Disks nur Gewinner. In fast allen Tests können sie die Datenträger auf Magnetspeicherbasis deutlich hinter sich lassen. Allerdings kam es auch hier zur ein oder anderen Überraschung. Insgesamt war der Vergleich zwischen SSD und HDD eher unfair, sein Zweck war es aber die Leistungen von SSDs in eine Relation zu einer bekannten Größe für die meisten Nutzer zu setzen. An dieser Stelle sei gesagt, dass sich die WD15EADS von Western Digital sehr gut geschlagen hat, und dass die Werte der meisten anderen Festplatten im Konsumentenbereich in sehr ähnlichen Bereichen liegen. Der Preis pro Gigabyte Speicherplatz liegt bei den Solid State Disks noch weit über dem von herkömmlichen Festplatten.Daher kommen sie für den Durchschnittsuser nur als Betriebssystemplatte in Frage und nicht als Massenspeicher für Video-, Foto- und Musikdaten. Hier haben herkömmliche Festplatten weiterhin die Nase vorn und können mit größeren Kapazitäten zu geringeren Preisen aufwarten. Fazit Synthetische Tests und Zahlen zeigen das eine Bild der Tests, aber den größten spürbaren Vorteil einer Solid State Disk erreicht man bei der täglichen Arbeit unter Windows und Office. So muss fast nie lange auf den Start eines Programms gewartet werden. Ein von einer schnellen SSD geladenes Outlook mit mehreren tausend E-mails ist fast augenblicklich verfügbar, während man darauf bei Magnetspeicherfestplatte bis zu einer halben minute warten musste. Generell kann man sagen, dass die Arbeit am PC mit SSDs wieder ein bischen mehr Spaß macht. Mit den Vorteilen der geringen Leistungsaufnahme, minimalen Wärementwicklung, der Erschütterungsresitenz und den besseren Leistungswerten auf der Seite der SSDs, werden es klassiche Festplatte in der nahen Zukunft sehr schwer haben ihren Stand in der Datenträgerwelt zu verteidigen. |
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